Ein Text von Corina Epprecht

Mittlerweile kommt man auf den Sozialen Medien wie LinkedIn und XING gar nicht mehr um den Begriff herum: New Work. Doch was genau ist «New Work» und wie können Arbeitgeber und Arbeitnehmer davon profitieren? Erfahren Sie dazu mehr in diesem Bericht.

Was ist New Work?

Der renommierte Philosoph Frithjof Bergmann erarbeitete die Idee von «New Work» vor über 40 Jahren: eine Gegenbewegung zum Kommunismus und dem Kapitalismus. Der Mensch soll frei sei in seinen Entscheidungen und Handlungen. Doch das veraltete Arbeitsmodell halte ihn davon ab. So soll sich eine «neue Arbeit» entwickeln, wo der Mensch die Arbeit ausübt, die er wirklich, wirklich will. Die Zusammenfassung seines sehr philosophischen und utopischen Manuskripts gibt es hier zum Nachlesen.

Heute werden unter dem Begriff «New Work» alle zukunftsweisende Arbeit und moderne Unternehmenskulturen zusammengefasst. Die Basis für «New Work» sind Zusammenarbeit, Gemeinschaft, Nachhaltigkeit, Offenheit und Zugänglichkeit. In einem Artikel führt XING folgende drei Rahmenbedingungen auf, damit «New Work» funktionieren kann: Agilität, Fehlerkultur sowie flexible Arbeitszeiten und -orte.

Erfahrungen als New Work Angestellte

Bei der Recherche für diesen Artikel habe ich erst realisiert, wie «New Work» meine Stelle beim Unternehmen Dr. Noëmi Schöni ist. Als ich anfangs Sommer die Stellenausschreibung gelesen habe, sind mir sofort zwei Dinge ins Auge gestochen: «flexibler Arbeitsort» und «flexible Arbeitszeiten». Diese zwei Punkte waren mit Gründe, wieso ich mich sofort für die Stelle beworben hatte. Nach einer längeren Erkrankung schien es mir eine gute Option, wieder Fuss in der Arbeitswelt zu fassen. Bei meinem vorherigen Arbeitgeber hatte ich schlechte Erfahrungen diesbezüglich gesammelt und auch kein Verständnis für meine gesundheitliche Situation erfahren. Auch deshalb war es am Anfang bei Dr. Noëmi Schöni ein kleiner Kulturschock, aber im positiven Sinn 😊

Meine Arbeitsprozente kann ich mir frei auf die verschiedenen Arbeitstage aufteilen. Einzige Bedingung ist, dass ich jeden Tag die Mails überprüfe und natürlich alle meine Pendenzen termingerecht erledige. Einen Arbeitstag pro Woche arbeite ich zusammen mit Noëmi Schöni in ihrem Homeoffice. Die restlichen Tage arbeite ich in meinem Homeoffice oder von unterwegs aus. Für meine Arbeit benötige ich meist nur meinen Geschäftslaptop und einen Internetzugang.

Mit meiner Vorgesetzen Noëmi stehe ich jeden Arbeitstag in Kontakt über verschiedene Kanäle: per Anruf, Zoom-Meeting, Whatsapp Text- und Sprachnachrichten. Wir haben uns so organisiert, dass jederzeit nachvollziehbar ist, was die andere Person abgearbeitet hat.

Die Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sind Vertrauen und Eigeninitiative. Dieses Arbeitsmodell lässt viel Freiraum für Kreativität und Selbstverwirklichung. Ich trage viel Verantwortung und kann meine eigenen Ideen einbringen (wie z.B. dieser Artikel).

Mir ist bewusst, dass so ein Arbeitsmodell nicht in jeder Branche möglich ist. Fakt ist aber, dass ein zufriedener Mitarbeiter, welcher sich mit dem Unternehmen identifizieren kann, seine Arbeit produktiver, motivierter und kreativer erledigt. Im Zeitalter von Burnout macht es sicherlich Sinn, den Mitarbeiter in den Mittelpunkt zu stellen und seine Selbstverwirklichung zu fördern.

Interesse an einem New Work Praktikum?

Mehr Informationen zum neu geschaffenen New Work Praktikum bei Dr. Noëmi Schöni gibt es hier.

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