Die meisten werdenden Eltern sind sich bewusst, dass ein Kind vieles verändern kann. Was das im schlimmsten Fall wirklich bedeuten kann, können sich jedoch wohl die wenigsten wirklich vorstellen. Mir ist es zumindest so ergangen: Voller Vorfreude bin ich in diese Schwangerschaft gestartet. Ich hatte bis dahin schon viele schwierige Lebenssituationen gemeistert und war deshalb zuversichtlich, dass ich mir auch diese Herausforderung – zusammen mit meinen geschäftlichen Aktivitäten – gelingen wird.

Es kam dann jedoch anders. Und dies in einem Ausmass, wie ich es in meinem schlimmsten Albtraum nicht hätte vorstellen können: Angefangen mit der körperlichen Erschöpfung, welche eine Depression und einen bis heute andauernden Identitätsverlust sowie drei stationäre Klinikaufenthalte zur Folge hatte.

Schnell hatte ich erkannt, dass ich meinen eigenen Erwartungen an eine gute Mutter unter diesen Umständen gar nicht erfüllen konnte. Der Preis für die Vereinbarkeit war mir schlichtweg zu hoch. Der Scheidungsrichter sieht dies jedoch bis heute anders und rechnet mir trotz einer Arbeitsunfähigkeit von 80-100% während der letzten drei Jahre immer noch ein hypothetisches Einkommen an – dies wiederum rückwirkend (!) ab dem ersten Monat nach meinem zweiten Klinikaufenthalt und zwar i.H.v. monatlich Fr. 1’700 netto.

Bereits vor über einem Jahr habe ich meine Geschichte in der SRF-Reportage Machen Kinder glücklich? erzählt. Kurz darauf hat mich die sympathische und aussergewöhnliche Pfarrerin Cindy Studer-Seiler kontaktiert und zu einem Interview in ihrer Kirche eingeladen, welches am 6. Juni stattfindet und auch online ausgestrahlt wird. Alle Infos zum Sunday Talk gibt es hier.

Am 23. März 2021 habe ich den Event bei LinkedIn angekündigt und war überrascht, wie gross das Interesse an diesem Thema selbst auf einer Businessplattform zu sein scheint: Innert kürzester Zeit hat mein Beitrag über 14.000 Ansichten erreicht:

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